Überöstrogenisiert


…sei ich.

Sagte heute mittag meine Frauenärztin nach Sichtung meiner aktuellen Laborwerte.
Mein Körper kämpfe mit aller Macht gegen den Wechsel.
Ich habe dann gleich mal etwas dagegen unternommen…

06.03.2014

(Und danach dann im zweiten Schritt gleich einen Fotoauftrag kalt lächelnd abgelehnt. Aus mir wird doch noch etwas. Was auch immer.)


14 Kommentare zu “Überöstrogenisiert”

  1. Gestagen. Hoch dosiert.
    (Also falls ich die nächsten 2 Wochen irgendwie auffällig anders sein sollte – wisster Bescheid, wa? ;) )

  2. „Überöstrogenisiert“!! Das Wort merke ich mir! Ich glaube, ich bin langsam auch auf dem Weg dorthin. Dann könne wir „Dandys“ uns zusammentun und mal alles richtig aufmischen! ;-)

  3. Bevor ich zum Dandy mutiere (falls ich das wirklich sollte) werde ich erstmal zur wilden Muttersau. Jedenfalls war das beim letzten Mal Gestagenbombe so: Extrem gut drauf und voller Energie, auseinandergegangen wie ein Hefeklops mit der Oberweite einer mindestens Fünflinge stillenden Amme.
    Alles in allem nicht gar nicht mal das Schlechteste, bis auf die Tatsache, dass die Klamotten kneifen, aber ansonsten…
    …mal sehen, wie das diesmal wird, ist schließlich ein anderes Präparat.

    Liisa, gemeinsam alles aufmischen! Au ja!!!
    Der Huf hat sicher noch ein weißes Hemd und eine Krawatte für Dich übrig. :)

    (Heute morgen so, der Huf sitzt neben mir im Bett und zoomt energisch mit zwei Fingern auf seinem iPad rum: „SAG MAL…WO HAST’N DU DIE KRAWATTE HER????“)

  4. Weißes Hemd hab ich selbst. Naja und Krawatte … könnte ich mir zur Not auch beim WG-Mitbewohner leihen. ;-) Aber ich glaub ich bin eher der „ohne Krawatte-Typ“

    Was das Aufmischen angeht, sollten wir vielleicht erstmal definieren, was wir darunter verstehen. Ich fürchte, was ich für „aufmischen“ halte, ist für Dich noch gaaar nix. ;-)

    Haha … ich seh den Huf gerade vor meinem inneren Auge, wie er da auf dem iPad rumwischt und …

  5. Also ich hatte beim „Aufmischen im Dandy-Outfit“ irgendwie uns beide in einer Bar/Kneipe/Pommesbude vor Augen, wichtichpopichtich eine dicke Zigarre rauchend.
    Und dabei würde es ü-ber-haupt nüscht ausmachen, dass ich mir vermutlich die Lunge aus dem Leib husten würde. (Du auch?)
    Im Gegenteil. Das würde zur Inszenierung gehören.
    Du siehst, ich hatte eher so etwas in Richtung Clowns im Sinn.
    Also so ganz spontan.
    Isch kann nich uff ernst. Jeht nich.
    :)

  6. (ich muss mal hormone guhgeln gehen, bisher ignoriere ich die dinger einfach tapfer)

  7. Habe ich auch ganz lange versucht, bis ich Ende des vorletzten Jahres eine Dauerblutung hatte, die mich dann letztlich in die recht ausgeprägte Anämie getrieben hat.
    Und da ich mich nur operieren lassen, wenn es gar nicht mehr anders geht, experimentiere ich seit 1 1/2 Jahren selbst mit den Dosierungen. Aber eben alles quasi unter Aufsicht. (Regelmäßige Vorsorge, Mammographie und eben auch Laborkontrollen). Bisher komme ich damit wirklich gut zurecht. Das mit der Überöstrogenisierung habe ich durchaus selbst schon bemerkt.
    Wenn es irgendwie geht, sollte man auf Hormongaben verzichten, oder sie möglichst niedrig dosiert und kurz gleich zu Anfang der Wechseljahre nehmen. Dann halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen.
    Ich habe mein Leben lang keine Hormone geschluckt, man sollte sich aber auch nicht unnötig quälen.

  8. Ah, okay … cool in Bar/Kneipe/Pommesbude könnte ich mir vorstellen. Zigarre rauchen … eher nicht, da würde mir fürchte ich recht schnell schlecht, was dem coolen Auftreten ein abruptes Ende bereiten könnte.

    Und was das Clown sein angeht … oweia, ich glaube, ich wäre da eine ziemliche Enttäuschung für Dich. Bin nicht wirklich der Clown. Wenn, dann eher so die Sorte staubtrockner Humor.

  9. bei mir ging es angeblich nicht mehr anders, und jetzt rate ich herum, ob irgendwelche Anzeichen was mit Hormonen zu tun haben oder nicht und ob sie weiterhin gut ignoriert werden können oder nicht mehr. Sehr individuell alles und sehr tabu normalerweise :-)
    (gibt es schon ein Wechseljahre-Blog? )

  10. Liisa, ich meine auch nicht den Clown, der Späße machend und bunt durch die Gegend tobt, sondern vielmehr den vielleicht ganz stillen, innerlichen, der sich und anderen mit seinen eigenen kleinen Pannen erlaubt, nicht perfekt zu sein.
    Staubtrockener Humor könnte ein Indiz dafür sein. :)

    Marion, ein Wechseljahre-Blog stünde wirklich langsam mal an.
    Ja, das ist super individuell. Bei mir waren es Schlafstörungen, die als erster Hinweis auf einen Gestagenmangel zu deuten waren.
    Gestagen fällt als erstes ab, erst danach geht auch das Östrogen langsam in den Keller. Ganz typisch für den Östrogenmangel sind die berühmten Hitzewallungen. UND, nicht zu unterschätzen: Gestagen wirkt, bei mir ganz extrem, stimmungsaufhellend. Gestagenmangel wiederum kann geradezu depressionsartige Symptome verursachen.
    (Meine Kinder raten mir immer wenn ich etwas pissig drauf bin, doch mal wieder Gestagene einzuwerfen. Das meinen sie nicht ganz ernst, aber der Unterschied war wohl deutlich spürbar ;) )