Nachdem die ersten beiden postopertiven Tagen so vielversprechend gut verlaufen sind, haben sich seit gestern nachmittag recht fiese Schmerzen eingestellt. Der Kieferchirurg meinte zwar, es sähe alles prima aus, ich könnte aber zwischendurch gern mal die Wände hochgehen.
Aber hey: Wer, wenn nicht ein Anästhesist könnte da Abhilfe schaffen?
Also eingeschmissen, was der Arztkoffer hergibt.
Joiii!
Und als Magenschutz gibt es Babborschmatz und Gläschenkost ab 4. Monat (je mehr ich von dem Zeug ausprobiere, desto geringer scheinen mir die Unterschiede zwischen den angeblich unterschiedlichen Gerichten. Was bin ich froh, dass ich meinen Gören so etwas nur im absoluten Notfall und wenn dann auch nur in reiner Gemüseform zugemutet habe. Wie soll sich denn bei einer solchen Säuglingskost so etwas wie ein Geschmacksempfinden entwickeln? Soll es wahrscheinlich auch gar nicht, wa?)
Ihr seht, ich feier hier gerade Party.
Nicht.
Aber das alles ist halb so schlimm, umsorgt mich doch der Huflaikhan mit Breichen und Füße knubbeln. Müsste ich hier ganz allein ausharren, ich stellte mir diese Nummer ziemlich ätzend vor.
52 Kommentare zu “Schatz, dein Pamps ist fertig!!!”
Die sind sogar superknuffig! Die oberen beiden waren von der ruhigen Sorte, die unteren beiden versuchten den Laden aufzumischen. Woher sie kommen konnten wir da leider nicht erfahren, es war einfach zu voll. Ja, wenn wir mehr Zeit hätten…. und Platz… und genug Schuhe und Sofas zum zerbeissen. :)
Wie gut, dass wir hier so weit entfernt wohnen! :)
Nein im Ernst, das würden wir hier nicht gebacken bekommen. Ein Welpe vielleicht noch, aber nie und nimmer einen Mali-Welpen (also in Kombination mit unserem Frollein!) – die stellen schon verschärfte Ansprüche.
Dieser hier z.B. ist, nachdem er als Fundhund im Tierheim landete wieder im Tierheim gelandet, weil seine Halter nun mit ihm überfordert waren. Auch wenn er schon im Januar etwas gestresst aussah (wie das für einen Mali ja nicht unüblich ist) – jetzt wirkt er irgendwie gebrochen. (Und damit meine ich jetzt nicht nur den Schmiss unter dem Auge, der ganze Kerl sieht aus, als hätte er massiv an Muskulatur eingebüßt.) Mein erster Impuls war: Den muss ich da rausholen, mein zweiter: Himmel, einer solchen Aufgabe sind wir hier nicht gewachsen. Denn ich kann mir schon lebhaft vorstellen, was Hund und Halter da in den letzten Monaten durchgemacht haben (unsere Maus ist ja vergleichsweise klein und zierlich, also immer noch besser zu handeln, als so ein vermutlich 10 kg schwereres Modell). Die fordern einen schon ziemlich und wenn man mit diesen Hunden, gerade wenn sie schon eine entsprechende Geschichte hinter sich haben, nicht Geduld und einen langen Atem hat, gibt man sie ganz schnell wieder ab. Malis sind so schwierig, weil sie so nervös und blitzschnell, gleichzeitig aber hoch sensibel sind. Mit Gewalt und Strenge schafft man da, außer dass man gebissen wird, gar nichts. Die brauchen wirklich eine klare Führung, aber eben auch sehr viel Zuwendung und Geborgenheit. Dann aber sind es die tollsten Hunde, die man sich denken kann! :)
Dass ich momentan nichts über unser Frollein geschrieben habe, liegt auch daran, dass sie ziemlich ruhig geworden ist. Bis auf ihre neue Marotte: Eichhörnchen jagen. Sie rennt da nicht einfach nur hinterher, sie versucht denen auf die Bäume zu folgen. Ist ihr bisher nicht gelungen, weil die Puschelschwanzviecher immer auf Kiefern geflohen sind, derern Stämme erst einmal ca. 10 Meter senkrecht in die Höhe gingen. Nami hat zwar, nach einem ordentlichen Hochsprung, ihre Krallen in die Rinde geschlagen, mehr, als einen kurzen Moment am Baumstamm zu kleben, ist ihr aber zum Glück nicht gelungen (ob die Feuerwehr wohl auch Hunde und nicht nur Katzen aus Baumkronen holt). Wir machen ihr gerade klar, dass wir ihre neue Marotte nicht tolerieren können. Mal sehen, was ihr dann so als Nächstes einfällt. Man wird nie fertig, mit der Hundeerziehung und muss immer aufmerksam bleiben – aber Spaß macht es halt auch unheimlich, wenn sie z.B ganz unaufgefordert irgendwelchen Kram aufhebt, der einem runtergefallen ist und ihn dann diensteifrig anreicht.