… sind meine beiden unteren Weisheitszähne und eigentlich wollte ich alte Schisserin die Kerlchen dort auch belassen, jedenfalls solange sie sich ruhig verhalten.
Neulich nannte ich die Frau Klugscheisser eine Heldin, weil sie wacker genau das getan hat, was mir nun doch blöderweise bevorsteht.
Seit Sonntag hat sich nämlich ein fieser Keim zwischen Kieferknochen und Weisheit eingenistet. Nur zögerlich bin ich erstmal in den antibiotischen Kampf gezogen, wohl wissend, dass nicht nur die miesen Erreger unter dieser biologischen Waffe leiden werden, sondern icke als Wirtsorganismus gleich mit.
Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass Fakten geschaffen werden müssen. Raus mit der beidseitigen Weisheit und den Laden dicht gemacht mit dicker Naht (möglichst ohne den wirklich nur Bruchteile eines Millimeters entfernt dösenden Nerv zu wecken).
Kinners, mir jeht der A**** auf Grundeis, wenn icks mal so leger sagen darf, wa?!
31 Kommentare zu “Impaktiert”
alles wird gut.
kann ich gut verstehn. nicht zum zahnarzt, zum guten chirurg und sich von jemandem begleiten lassen/fahren lassen.
(mama-modus aus, Sie sind der Doktor)
Das klappt. Kann man da nicht mal 1 Woche Rekonvaleszens, so ohne Arbeit investieren? Katze an die Füße und Hund mit Hol- und Bringdiensten ans Bett?
Es gibt gute gute Ärzte und du schaffst das.
Das ist okay, denn je größer die Angst umso easypeasy verläuft der Eingriff nachher! Und ich drücke die Daumen. Ich komme auch mit zur Not!
(meine Geschichte schon länger her, 1 Weisheitszahn vom Zahnzwischenraum her kariös geworden, was erst nach jahrelangem zahnschmerzgejammer durch 1 röntgenbild sichtbar wurde. der gegenüberliegende Weisheitszahn musste angeblich aus gründen des gegenbisses weg, obwohl er sehr schön war und ich schöne zähne gar nicht gerne her gebe. der zahnarzt zeigte mir auf dem röntgenbild den nerv und die häkelnadelförmig gebogenen wurzelspitzen im knochen und sagte nur „das mach ich nicht, das macht ein chirurg“. Ich mag Ärzte, die ihre Grenzen kennen und kommunizieren. Es war dann eine Chirurgin und örtliche Betäubung. aber ich und örtliche Zahnarztbetäubung- naja- das hat bei mir noch nie so geklappt. Zum Glück bekam ich vor der Aktion paar Tröpchen „mirdochegal“ und war in entspannt glücklicher Hingabe. Der kariöse Zahn kapitulierte vor der Zange und zerbröckelte in viele kleine Stückchen, er war einfach schon zu ausgehöhlt. Der andere musste mitsamt Knochen da raus, wie immer die Fachausdrücke heißen. Die Geräusche waren schon gruslig. Es fühlte sich an, als ob sie mir den Kopf gleich mit ausreißen wollte. Die Leute im Wartezimmer, die wohl mithören konnten, hatten ihren Spass. Da sind sicherlich einige geflohen. Gut kommt immer, wenn man wimmert (aber dank dieser mirdochegaltropfen war mir der schnmerz irgendwie egal, das wimmern kam trotzdem ), die ärztin fragte entsetzt: spüren Sie das etwa? und die patientin mit ausgestopftem Mund sagt:mmhmhpfauauau und dann kamen wieder paar spritzen und aufmunterntes Ärztelob hinzu. Am Ende war alles gut. Zähne raus. Nerv heil. 2 Tage am Stück schlafen. (okay, dass ich Penicillinallergie habe konnte echt keiner wissen, ich wusste es auch nicht, bevor ich nach einer woche aussah wie gekochter hummer). paar blaue Flecke machten mein Kinn interessant. Eine Woche lang pürierte ich mein essen, das war auch nicht weiter schlimm. Alles ist gut verheilt und heute vermisse ich die Dinger nicht mal mehr. Wenn mir einer Vollnarkose verpasst hätte, hätte ich eine lustige Geschichte weniger, das fände ich sehr schade :-))))
Glauben Sie mir, alles wird gut.
Der Mediziner als „tapferster“ Patient. Kommt mir sehr bekannt vor. Eiterfluss in Backentaschen ist keine Option. Aufklappung, so das Zauberwort. Mir hat mal die dicke Backe einst beim Kolloquium geholfen. Der Prüfer fand mich tapfer und stellte keine schweren Fragen. Ich habe sie alle viere los, vor Jahren schon. Eine gute Leitungsanästhesie ist die halbe Miete, der Rest ist nur lange genug: „Mund auf!“ Wie sagte unsere alte Oberschwester in der septischen Chirurgie früher: „Nu hamm´se sich ma nich so!“ Oder eine wenig Propophol? Liebe Frau Doktor, das geht definitiv gut aus. Viel Glück und nicht vergessen den Kühlaku ins Fach zu legen. Hier muss doch wieder Leben in die Bude! Ich machte mir schon ehrlich Sorgen… Ganz herzliche, teilnahmsvolle Grüße.
Horror!!! Sie haben mein volles Mitgefühl. Ich hab meine alle noch, obwohl mir schon diverse Zahnärzte dringlich angeraten haben, die weisen Zähne entfernen zu lassen. Ich rede mir immer ein, das muss nicht sein, die muckern sich nicht, die schieben nicht, etc. etc.; wahlweise abwechselnd mit der Hoffnung, dass ich schneller über den Jordan gehe, als es den Weisheitszähnen einfällt, dass sie doch mal ne Runde Terror veranstalten könnten. Sollte entgegen allen Hoffnungen doch der Tag kommen, wo notfallmäßig entfernt werden müsste, dann ganz ganz ganz sicher nur unter Vollnarkose. Ich bin was Zähne angeht ein echtes Weichei und würder ohne Vollnarkose zwar vermutlich das Entfernen der Weisheitszähne überleben aber ich bin sicher, mein Herz würde einfach irgendwann vor Angst stehenbleiben. Allein die Vorstellung, die Geräusche alle zu hören und zu merken, wie der Arzt da in meinem Kiefer rumwühlt …
Ich drücke die Daumen, dass bei Ihnen alles gut wird!
Das wird schon. Und Mirdochegal kann ich nur empfehlen, aber nicht irgendwas, sondern Qualitätsmarke. Wobei, ich werde von Mirdochegal ziemlich geschwätzig, das ist bei Zähnen so eine Sache.
Hach, danke Ihr Lieben, Ihr macht mir Mut. :)
Zunächst muss ich die blöde Entzündung noch aus dem Kiefer bekommen (schon lange nicht mehr solche Sch***-Schmerzen gehabt. Echt.)
Knochengängiges Antibiotikum und ordentlich Ibu sind schon am Start.
In den Kampf!!!
hier sind alle viere schon lange raus. fehlen niemand, mir schon gar nicht.
aber ein guter zahnarzt/kieferchirurg ist tatsächlich die halbe miete.
marille, hochprozentig, ist auch nicht zu verachten. nachher.
allet jute. wird schon.
auf in den kampf klingt gut.
und dann zum richtigen zeitpunkt loslassen und die anderen machen lassen, obwohl das das schwierigere daran ist.
Der Fluch des Medizinerdaseins: Man weiss zu viel; besonders über Probleme, Komplikationen und Nebenwirkungen.
Ich fühle mit Ihnen und wünsche ganz viel Mut und der Dame oder dem Herren Zahnarzt ein ruhiges und fähiges Händchen.
Der Fluch bleibt übrigens bestehen, auch dann wenn man den weissen Kittel an den Nagel hängt und sich für ’nen schwarzen Talar entscheiden. Aber ich könnte Handhalten anbieten. Das kann ich, glaub ich, noch…
Alles Gute jedenfalls!
Danke Euch!
Nach der heutigen Nacht ist mit eh alles wurscht. Werde jetzt schnellstmöglich versuchen, auf einen Zahnarztstuhl zu kommen, wahlweise mir selbst eine Narkose verpassen.
> Der Fluch des Medizinerdaseins: Man weiss zu viel; besonders über Probleme,
> Komplikationen und Nebenwirkungen.
Manche wissen auch zu wenig. Für den Lacher am Morgen:
http://chirurgenwelpe.wordpress.com/2012/03/14/ein-notfall-im-dienst/
Wenn wir schon beim Lachen sind:
http://josephinechaos.wordpress.com/2012/03/09/fred-und-die-unterhose/
Du Ärmste! Alleswirdgutalleswirdgutalleswirdgutalleswirdgutalleswirdgutalleswirdgutalleswirdgut…
Ach du liebe Güte!
Eigentlich ist es mir jetzt danach, Dir starke Worte der Aufmunterung zu senden, aber das ist mit meinem in letzter Zeit noch einmal stark gewachsenen Mißtrauen gegen Weißkittel sehr schwierig. Aber andererseits wäre es nun auch nicht gut, an Murpheys erstes Gesetz zu erinnern, nach dem alles, was schiefgehen kann, auch schiefgehen wird. Ganz so schlimm ist es dann doch nicht. Sicher, Ärzte (Zahnärzte und Kieferchirurgen inklusive) machen Fehler, das passiert in jedem Beruf. Ich gebe es ja nur ungerne zu, aber auch ich habe schon den einen oder anderen Tod verursacht – ok, es waren immer nur Blechottos, aus denen nach der „Reparatur“ blaue, nach verschmorter Elektronik riechende Dampfwölkchen quollen. Aber oft ging es auch gut und der Blechotto (Computer) überlebte. Und so drücke ich Dir nun ganz heftig die Daumen, daß alles gut geht und die behandelnden Fachkräfte sich nicht als Nieten in Weißkitteln entpuppen. Alles Gute und Mast- und Schotbruch (Glück- und Segenswunsch der christlichen Seefahrt).
Das Blöde bei Sachen im Mund ist, daß der Mensch alles, was dort ist bzw. stattfindet, von der Wahrnehmung her als riesengroß empfindet. Obwohl’s in Wahrheit ja ganz klein ist.
Das mit den Mirdochegaltropfen ist eine hervorragende Idee, die dürften auch die Wahrnehmungen ein wenig angenehm relativieren. Hau wech, den ganzen Murx!
Es ist übrigens erwiesen, daß die Weisheit aus den Zähnen nach deren Extraktion direkt in Herz und Hirn übergeht. ;-D
Hihi Erwin – ja ich glaube, jeder Mediziner erlebt irgendwann solche absurden Situationen. Das bringt dieses „menschliche“ Fach so mit sich.
Ich selbst habe als Anästhesistenwelpe einen Kollegen untenrum ausschließlich mit Unterhose bekleidet am Op-Tisch erlebt.
Es war ein Not-Kaiserschnitt und die Mutter war partout nicht zu intubieren. Die Kollegin, die ich sofort zur Hilfe gerufen hatte (Intubationsschwierigkeiten bei nicht nüchterner Mutter und Notsection übersteigt bei Weitem die Kompentenz eines Assistenten, der gerade mal zwei Monate im Dienst ist!) hatte bereits drei Zähne luxiert, es blutetete wie Sau und der verdammte Tubus war einfach nicht in die Luftröhre zu bekommen. Der diensthabende Facharzt war angepiept worden und als wir ein Rappeln in der Umkleider hörten riefen alle nur: „komm bloß schnell, zieh dich nicht erst um“ (es war wirklich eine EXTREM heikle Situation). Da der Kollege aber schon begonnen hatte, sich aus den Stationsklamotten zu pellen, um sich die Op-Kleidung überzuwerfen, das aber nicht mehr geschafft hatte, kam er halt in T-Shirt und Unterhose in den Op….
…und hat die Sectio schließlich in Maskennarkose beendet. (Mir sträuben sich noch heute die Nackenhaare, wenn ich an diese Situation denke – Mutter und Kind waren übrigens hinterher wohlauf. Wir nicht so.)
Danke Wendelbald, nach all dem, was Du in der letzten Zeit an Erfahrungen mit Weißkittel machen durftest, zählen Deine aufmunternden Worte mindestens doppelt! :-)
Karan, Du hast so Recht! Kleine Ursache, große Wirkung.
Gerade heute früh bin ich notfallmäßig zum Kieferchirurgen geeilt, weil ich gestern abend auf das Antibiotikum kreislaufmäßig ziemlich reagiert habe. (Habe keinen Bock auf einen anaphylaktischen Schock). Der Prof. war nun der dritte innerhalb von drei Tagen, der sich meinen Unterkiefern angesehen hat und ich muss sagen, der erste, der nach alten Grundsätzen gehandelt hat. (Lasche rein und Antibiotikum ab) Es kann nur besser werden. *schiefhamsterbackengrins*
(Und danke für das Mantra, liebe Kaltmamsell!)
[Update: Tante pepa jetzt auch mit Arzneimittel-Exanthem. Ist immer gut, auf den eigenen Körper zu hören. Der hat mir das mit der Unverträglichkeit ja heute nacht schon geflüstert, deshalb kann ich jetzt müde grinsen: längst abgesetzt des Zeug. Ätsch. :).]
alles wird gut alles wird gut alles wird gut
(du ärmste)
bei mir hat das paar tage gedauert, scheinbar bis ich den letzten hauch arzneimittel aus dem körper geschwitzt hatte, so 3-4 Tage nach der letzten Einnahme.
nächstes Jahr lachst du drüber.
*ScharfdieLuftzwischendenZähneneinziehend* Das wäre nichts für mich, ich drücke alle Daumen, dass es bald vorbei ist. Der menschliche Körper scheint mir eine Fehlkonstruktion, anfällig und schmerzempfindlich wie er ist.
Ich kenn diese Schmerzen, hab mir meine beiden unteren in einem angemessenen Abstand ziehen lassen. Beim zweiten sah ich aus, als ob ich mich geprügelt hätte. Nach einer Woche war alles wieder gut!!!!! Es ist so schön, wenn die Schmerzen wieder weg sind.
Zähne raus, die Weisheit bleibt, Kühlakkus und Schmerztabletten in Reichweite und vielleicht vorher noch mal ordentlich was essen, denn hinterher ist erst mal nur flüssige Nahrung angesagt. Drück dir die Daumen, dass alles schnell vorbei ist. Du schaffst das schon :-))!
Ach Marion, warum müssen wir uns so etwas einfangen? Bei mir ist das Exanthem schon wieder rückläufig, habe das Zeug ja auch nur drei Tage lang genommen.
Kreuzbube, Du sagst es: Fehlkonstruktion!
(Wir sollten in Erwägung ziehen, eine Blog-Versehrtengruppe zu gründen ?!)
Bahu, das doofe ist, man kann die Dinger bei mir nicht ziehen, man muss sie aus dem Kiefer sägen. Da dösen sie nämlich noch immer incognito vor sich hin, schauen nur an einem kleinen Eckchen raus (an der Stelle können die Bakterien munter reinmarschieren), der eine von beiden liegt sogar quer. Meine oberen beiden Weisheiten habe ich schon lange nicht mehr – das war unproblematisch, haben ja nur zwei Wurzeln, die alten Angeber.
Vor dem Eingriff selbst habe ich auch nicht sooo wahnsinnig viel Angst (also schon irgendwie, aber das geht ja vorbei), sondern – genau wie Frau Klugscheisser, bei der die Zähne ebenso im Knochen lagen – vor einer Schädigung des großen, den Unterkiefer versorgenden Nerven. Zu dem pflegen die beiden blöden Zähne (keine Ahnung, warum diese Dinger den Namen „Weisheits“zähne überhaupt für sich in Anspruch nehmen – weil sie erst mit fuffzich ans Licht gezerrt werden?) nämlich eine enge Beziehung. Was ich ja in den letzten Tagen bereits mehrfach zu spüren bekommen habe und ich kann nur sagen: Nervenschmerzen in diesem Bereich sind extrem unangenehm, als Dauerzustand möchte ich weder das, noch eine Taubheit von Unterkiefer und halber Zunge haben – aber man kann es sich ja nicht aussuchen und leider ist diese Nebenwirkung sehr häufig bei der Entfernung Impaktierter.
also weißt du was: es hilft alles nix. du hast doch gar keine wahl oder nur die wahl zwischen pest und cholera. augen zu und durch, auf in den Kampf, tapfer sein und hinterher wahnsinnig freuen wie gut alles gelaufen ist, und auch stolz auf dich sein, dass du es geschafft hast. (Kleinkinder kriegen an dieser STelle gerne 1 Gummibärchen oder Abziehbildchen, wir kriegen wieder nix).
Ich hasse dieses Gefühl mit dem Rücken an der Wand zu stehen auch, aber so ist das Leben manchmal. Du schaffst das locker, außerdem wollen wir dann in paar Jahren (Menno, das rückt unaufhaltsam näher) wenn wir im Altersheim auf der Terrasse sitzen und unseren Tee in Händen halten was zu erzählen und unseren Spass haben:
P:“hast du den gesehen?“
M:“wo ist meine Brille schon wieder?wen?“
P:“da, den neuen Pfleger, guck mal wie knackig der ist“
M:“hoffentlich ist der nicht auf meine Brille getreten, wenn es da geknackt hat, hab ich so meine Befürchtungen“
P:“nicht geknackt, knackig!!! Ach da fällt mir gerade was ein, bei knack“!
M:“neee, nicht schon wieder, das…“
P:“doch doch, weistu, damals, da hatt ich impaktierte.“
M:“indoktrinierte???“
P:“(laut) IMPAKTIERTE!
M:“wie? Implantierte? Bei mir war immer alles echt, sowas hatte ich zum Glück nicht nötig!“
P:“(wie kann man das nur aushalten) !! NEIN!! I – M – P – A – K – T – I E – R – T – E“
M:“Warum sagst du das nicht gleich, ach, ich hab die Brille gefunden, ich will mir jetzt das Bürschchen dort anschauen!
und so weiter eben.
(alleswirdgutalleswirdgutalleswirdgutalleswirdgut)
Hach Marion, jezz froi ick ma schon janz dolle uff unsere Alten-WG! :-))))
(und alles andere wird schon … irgenwie …. Du hast Recht! Jeht ja nich anders.)
Impaktierte Zähne – da hab ich doch wieder mal was gelernt :-). Hört sich doch gar nicht so schimm an.
Bei mir schauten auch nur die Zähne unten auch nur ahnungsweise aus dem Zahnfleisch und, nachdem ich Schmerzen bekam, hab ich beschlossen sie zu „entfernen“. Mein Zahnarzt wollte das nicht machen (wegen der nerven) und hat mich zum Kieferchirurgen geschickt. Der meinte „kein Problem“ schnibbelte am Zahnfleisch herum, zersägte den Zahn und entfernte die Bruchstücke. Auf das Antibiotikum, dass ich wegen der Entzündung vorher genommen hatte, bekam ich dann noch eine Allergie. Da sah ich echt interessant aus: dicke blau-gelbe Backe und rotgesprenkelter Oberkörper, aber es war trotzdem gut, weil nämlich die Schmerzen ganz und endgültig nach einer Woche verschwunden waren.
Manchmal ist es ganz gut, wenn man sich mit dem ganzen „Arztkram“ nicht so gut auskennt und sich voller Vertrauen auf dem Behandlungsstuhl setzt.
Das wird schon! Und wenn die Schmerzen der Vergangenheit angehören, das ist dann echt gut :-). Ich drück dir ganz feste die Daumen, dass alles gut geht!!!!!
Im nächsten Leben werde ich auch Lehrerin.
und???? schon wieder kleines wenig besser????????
Ja doch, so lokal fühlt es sich mit Jodoformgaze schon viel besser an (normalerweise würde man den dauerhaften Geschmack des Zeugs wohl unangenehm finden – momentan finde ich ihn sehr beruhigend). So allgemein fühle ich mich weiterhin wie unter “nen Bus geraten, aber wat solls.
(((Danke, dass Du nachfragst :) )))
wir sind jetzt alle beunruhigt, also nichts zu danken.
Bin heute den ersten Tag ohne Schmerzmittel. Es geht, es ist auszuhalten.
Ibu in Höchstdosis und dazu ein Schlückchen Novaminsulfon ist auf die Dauer auch nicht so bekömmlich und wie soll man lernen, sich vom Schmerz zu distanzieren, wenn man keinen hat. Ich verbuche das gerade unter willkommene Übung. Man weiß ja nicht, was einen noch alles so erwartet. ;)
*fingerheb* Ibu aber nicht ohne Schutz für den Magen.
Ich bin heute aus Solidarität kurzerhand selbst zu Steinschneiderin. Und was soll ich sagen, ich darf wiederkommen…
Ja Erwin, stümmt. Habe ich auch brav gemacht…mit die Resorption des Antibiotikum nicht störenden Babybrei ;-) (was anderes geht eh grad nicht).
Kreuzbube, au weia! Was ist denn gerade für ein zahnfressendes Virus unterwegs? Da steckt bestimmt Al Katzida dahinter! Subtil-perfide Kriegsführung ist das, dressierte Viren auf die Dosenöffner zu jagen. (Paranoia kann ick jut! ;) )