supergeil <3 – beide links, vielen dank dafür!! *g
Die shreds sind der blanke Horror für mich. Seit zwei Wochen im Ohr: Die nonsense Zeile „I do pizzicato beef filet“. Dicht gefolgt von „HumptyDumpty feel my love tonight“
:-))))
Das mit der Zeile im Ohr hat man bei der Violinenvariante ja Jottseidank nicht.
Ich habe heute auf der Arbeit nur immer wieder spontan kichern müssen, weil ich an den ersten Perlmann-Einsatz denken musste.
Wir haben hier gestern darüber diskutiert, dass man in einem Konzert, wenn einer daneben haut, in aller Regel ja auch nicht anfängt zu lachen…
…uns fielen dann aber spontan mehrer Beispiele ein, in denen das eben doch so war – bei Konzerten/Aufführungen mit besonders hohem Anspruch und höchst ernster Attitüde.
Ich erinnere mich da an eine Lohengrin-Aufführung der Deutschen Oper Berlin, die ich leider vor Lachen mitten im Stück verlassen musste. Die Wagner-Gemeinde lauschte ernst, ergriffen und andächtig und das obwohl der gute Lodengrün nicht nur konsequent einen viertel Ton zu tief knödelte, sondern auch noch das Schwert so dermaßen mädchenhaft vor sich schwenkte, dass man weder hinhören noch – gucken konnte. Erschwerend kam hinzu, dass wir im Parkett genau in der Mitte saßen, aber mein Lachkrampf wollten einfach partout raus und da musste dann eben die halbe Reihe aufstehen.
Apropos knödeln: Die Mutter eines Freundes hatte zu dessen Hochzeit einen „Tenor“ engagiert. Der mühte sich in der Kirche am Ave Maria ab. Leider war ein kein Freund des sauber getroffenen Tons, geschweige denn, dass er ihn sauber gehalten hätte. Da guckt man dann betreten auf die eigenen Füße, um sich irgendwie das Lachen zu verkneifen. Später meinet er dann, er sein erkältungsbedingt indisponiert gewesen. Als würde man das nicht merken, ob es einer grundsätzlich kann oder nicht.
Die Situation ist ja noch viel heikler – während einer Hochzeitsfeier kann man ja nicht so einfach prustend aufspringen und den Raum verlassen.
Und ja, Tenöre. Ich habe früher in einem großen Konzertchor gesungen. Einmal hatten wir während einer Tournee in Südtirol einen Solisten an Bord, der in der Liga der Knödeltenöre spielte – aber sowas von – zu allem Überfluss fand er sich selbst auch noch ganz überirdisch künstlerisch und sexy.
Ging alles einigermaßen gut, bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Chormitglied (übrigens auch ein Tenor) beiläufig die Bemerkung fallen ließ, dass sich in der Kehle dieses Sangesbruder wohl sämtliche Frösche Italiens versammelt hätten. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wie wir das Bruckner Te Deum zustande bekommen haben, ohne jeden Einsatz vor Kichern zu schmeissen…
5 Kommentare zu “Akute Luftnot”
supergeil <3 – beide links, vielen dank dafür!! *g
Die shreds sind der blanke Horror für mich. Seit zwei Wochen im Ohr: Die nonsense Zeile „I do pizzicato beef filet“. Dicht gefolgt von „HumptyDumpty feel my love tonight“
http://www.youtube.com/watch?v=DQZj5jT0qfU
:-))))
Das mit der Zeile im Ohr hat man bei der Violinenvariante ja Jottseidank nicht.
Ich habe heute auf der Arbeit nur immer wieder spontan kichern müssen, weil ich an den ersten Perlmann-Einsatz denken musste.
Wir haben hier gestern darüber diskutiert, dass man in einem Konzert, wenn einer daneben haut, in aller Regel ja auch nicht anfängt zu lachen…
…uns fielen dann aber spontan mehrer Beispiele ein, in denen das eben doch so war – bei Konzerten/Aufführungen mit besonders hohem Anspruch und höchst ernster Attitüde.
Ich erinnere mich da an eine Lohengrin-Aufführung der Deutschen Oper Berlin, die ich leider vor Lachen mitten im Stück verlassen musste. Die Wagner-Gemeinde lauschte ernst, ergriffen und andächtig und das obwohl der gute Lodengrün nicht nur konsequent einen viertel Ton zu tief knödelte, sondern auch noch das Schwert so dermaßen mädchenhaft vor sich schwenkte, dass man weder hinhören noch – gucken konnte. Erschwerend kam hinzu, dass wir im Parkett genau in der Mitte saßen, aber mein Lachkrampf wollten einfach partout raus und da musste dann eben die halbe Reihe aufstehen.
Apropos knödeln: Die Mutter eines Freundes hatte zu dessen Hochzeit einen „Tenor“ engagiert. Der mühte sich in der Kirche am Ave Maria ab. Leider war ein kein Freund des sauber getroffenen Tons, geschweige denn, dass er ihn sauber gehalten hätte. Da guckt man dann betreten auf die eigenen Füße, um sich irgendwie das Lachen zu verkneifen. Später meinet er dann, er sein erkältungsbedingt indisponiert gewesen. Als würde man das nicht merken, ob es einer grundsätzlich kann oder nicht.
Die Situation ist ja noch viel heikler – während einer Hochzeitsfeier kann man ja nicht so einfach prustend aufspringen und den Raum verlassen.
Und ja, Tenöre. Ich habe früher in einem großen Konzertchor gesungen. Einmal hatten wir während einer Tournee in Südtirol einen Solisten an Bord, der in der Liga der Knödeltenöre spielte – aber sowas von – zu allem Überfluss fand er sich selbst auch noch ganz überirdisch künstlerisch und sexy.
Ging alles einigermaßen gut, bis zu dem Zeitpunkt, an dem ein Chormitglied (übrigens auch ein Tenor) beiläufig die Bemerkung fallen ließ, dass sich in der Kehle dieses Sangesbruder wohl sämtliche Frösche Italiens versammelt hätten. Ich weiß ehrlich gesagt nicht mehr, wie wir das Bruckner Te Deum zustande bekommen haben, ohne jeden Einsatz vor Kichern zu schmeissen…