Ist jetzt schon das zweite Mal, dass nach einer Strecke harter Arbeit und zusätzlich außergewöhnlicher Familienoberhäuptlings-Belastung plötzlich gar nichts mehr geht.
Das letzte Mal waren es zwei Tage. Am ersten lag ich nur platt im Bett, hatte Husten, Schnupfen, Gliederschmerzen, ein wenig erhöhte Temperatur, mir war alles wurscht und ich konnte nicht mehr piep sagen.
Am zweiten lag ich immer noch platt auf der Nase, aber begann schon wieder Pläne zu schmieden.
Und zu bloggen.
Am dritten bin ich wieder arbeiten gegangen.
Heute ist der zweite Tag vom zweiten Mal.
;-)
Und weiter geht es mit Musik.
(Joe Kienemann, die ersten eineinhalb Minuten – finde ich extrem Klasse!)
11 Kommentare zu “Notbremse light”
Das bedeutet: heute (Samstag) warst Du wieder arbeiten? Ich auch. Aber gönn Dir wenigstens morgen mal einen halben freien Tag!
Sowas wie „auskurieren“? Also, ich mein ja nur…
Gute Besserung! Vielleicht magst du dir doch noch etwas freie Zeit gönnen zum gesund werden? Nicht dass du hinterher länger ausfällst….
gute besserung. und auf die warnungen hören bitte frau doktor :-)
Danke Euch!
Ja, das mit dem Samstag arbeiten hat nicht so recht geklappt – aber heute geht es mir schon bedeutend besser.
Seit gestern arbeite ich wieder…
….und gejoggt bin ich auch nicht am Wochenende, nur Plätzchen gebacken habick…
…öhm, ja ;-)
ja das freut mich, denn du wirst noch lange in guter Verfassung gebraucht :-)
„Früher“ lebten die Menschen noch mit der Natur, so konnten die Leute im Winter nicht so viel arbeiten, die Ernte war eingebracht, die Tiere, die man nicht durchfüttern konnte geschlachtet und es gab kein elektrisches Licht und keine Gasheizung. Also haben sie von Vorräten gelebt, sind früh ins Bett, haben Märchen erzählt, und dabei endlich mal irgendwelche Sachen instand gesetzt und Strümpfe gestrickt.
„Heute“ rennt man in der dunklen Jahreszeit oft mehr herum, als sonst im Jahr, Überstunden, Jahresabschluss, Weihnachtsgeschenke-shopping-schmück-back-feierstress. Da muss man sich nicht wundern, dass die Leute umfallen und eine Grippe nach der nächsten die Runde macht.
Man kann sich natürlich nicht einfach so allem entziehen, aber man sollte es weitgehend versuchen.
bei mir schafft es der plätzchenteig manchmal nicht, aus dem rohzustand herauszukommen („darf ich die schüssel auslecken?“ „lass mich doch mal probieren“ „nur noch ein kleines stück“ „und was backen wir jetzt?“)
Du hast vollkommen Recht – wir hetzen uns vollkommen unphysiologisch durch diese vermeintlich besinnliche Zeit. In den letzten Tagen habe ich es aber geschafft, mich abends mit den Kindern nochmal ganz in Ruhe hinzusetzen und der Weihnachtspyramide beim sich drehen zuzuschauen. Nach so arbeitshektischen Tagen, die die Kinder ja auch haben, mit all den Klassenarbeiten und Konzertproben so kurz vor Weihnachten, muss man sich zur Ruhe regelrecht zwingen – wenn man das schafft, dann ist es aber auch gut.
Und was den Plätzchenteig angeht – wir haben immer die doppelte Menge am Start… ;-)
Das klingt doch fast schon altersweise ;-)
Das mit dem Plätzchenteig, gell? ;-)
….oder das mit der Weihnachtspyramiden-Hypnoseinduktion?
Beides ;-)