Meinte der Huflaikhan hätten wir nötig, in der Butze. Er könne sonst nicht garantieren, in den nächsten Monaten nicht depressiv zu werden.
„So eine schlichte Esstischleuchte mit vier umgedrehten, matten Kölschgläsern…“ hörte ich ihn dann neulich durch meinen Handylautsprecher, hätte er gerade erworben.
Nun denn, die Kölschgläser hängen. Wir mussten zwar dafür den Esstisch anders im Raum platzieren, weil sie sonst den Essenden auf der einen Seites des Tisches direkt vor der Nase gebammelt hätten, aber ansonsten…
…ansonsten zeigen sie auch nur ein ganz ein wenig schief in den Raum.
Vielleicht sollten wir einfach das Haus drehen?
7 Kommentare zu “Mehr Licht!”
Ja und? Foto?
fotofotofoto. Komm doch einfach vorbei, am besten am Montag. Vielleicht treffen wir uns bei IKEA, ich mach mich neben den Billies auch ganz dünne.
Der Huflaikhan will jetzt nur davon ablenken, dass er einfach den Blumenstrauß strategisch günstig genau so auf dem Tisch platziert hat, dass man die Schiefheit der Lampe nicht mehr sehen kann:
Aber mit dem Vorbeikommen, das finde ich eine gute Idee! :-)
Danke, Frau Creezy, dass Sie den Fotobeweis so strikt eingefordert haben. Unter hängenden Kölschgläsern konnte ich mir auch nicht so recht was vorstellen, außer dass es sich womöglich um eine regionalspezifische Erleuchtungsform handelt.
Pepa, ihr freundlicher Mitbewohner hat vollkommen Recht – nach dem Stolpern vom Hochsommer in den Winter kriegt man die Novemberdepression schon seit Anfang Februar. Nicht zuletzt, weil man weiß, dass es nun noch sechs Monate so weitergeht, ganz zu schweigen von den wieder verkürzten Tagen. Da muss Abhilfe her, und sei es auch aus dem schiefen Kölschglas.
Pardon, es muss natürlich heißen: „…kriegt man die Novemberdepression schon seit Anfang Oktober.“
Ja Frau Indica, mit dieser nahezu ganzjährige Winterdepression haben wir ja schon gerechnet – das Haus hat eine Nordausrichtung – deshalb bin ich auch ganz entzückt ob dieser wohn-ess-zimmerlichen Erleuchtung. Erstmals konnten wir gestern abend bei späten Nachtmahle (ich weiß, das geht auf die Hüften. Und das tut es auch, aber HALLO!) wieder sehen, was wir denn da Wohlschmeckendes auf den Tellern haben.
Und was die Schiefheit und die Blumen angeht: Ich bin für solche pragmatischen Lösungen ja immer zu haben – jetzt muss nur noch jemand für stets frische Gebinde sorgen… ;-)
Das Foto ist ja mal wieder sehr schmeichelhaft. Wahrscheinlich würdest du meine schiefen Zähne im Gesicht dann auch so korrigieren, ein bisschen Petersilie zwischen die Hauer und eine italian-lover-rose mit ohne Dornen. ;-)
Übrigens handelt es sich um geeiste Kölschgläser. Wichtig!