Dieser klitzekleine Nervenkitzel, wenn man sich das Fahrradschloss um die Taille schließt, weil nach ausgiebigem Markteinkauf so gar nix mehr in den Korb auf dem Gepäckträger oder sonstwohin passt, wohl wissend, dass das Schloss schon ein wenig defekt und die Hüfte eindeutig zu breit ist, um das Teil auf andere Art und Weise wieder los zu werden; sich in Gedanken die Peinlichkeit ausmalend, wie man den großen roten Türöffner bemühen muss und heilfroh sein, wenn dann das Schloss nach einigem Ruckeln einen doch wieder frei gibt.
Ansonsten: Sonne genießen, Marktobst futtern (in den letzten zwei Tagen sind hier ganze fünf Kilo Erdbeeren, Heidelbeeren, Pfirsiche und Aprikosen eingeatmet worden – meine Kinder sind siebenköpfige Raupen!) und sich über den Schmetterlingsflieder freuen (hallo Frau Miest! :-) )
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7 Kommentare zu “Samstag post Umzug”
Ah, eine vielköpfige Obstraupe bin auch ich: Derzeit komme ich mindestens jeden zweiten Tag von einem der türkischen und arabischen Obsthändler meines Vertrauens schwer bepackt mit Kilos um Kilos Pfirsichen, Nektarinen, Aprikosen, pakistanischen Mangos, Melonen – die in zwei Hapsen verschwinden. Denn, das wissen wir doch alle: Obst ist keine Mahlzeit, sondern immer nur ein Snack. Egal, in welchen Mengen.
Genau, das ist gar keine Mahlzeit und vor allem: Es ist unheimlich gesund!
Tochterkind argumentiert so, wenn sie sich ein je ein Kilo Heidelbeeren und Erdbeeren putzt, in große Schalen füllt und mit den Worten „alleth meinth!“ in die nächste Ecke verschwindet.
Wir haben hier auf dem Markt einen Händler, der bietet kistenweise sehr reifes und daher üblicherweise vermutlich nicht mehr verkäufliches Obst und Gemüse, meist sogar aus der Region, zu einem sehr günstigen Preis an. Das Zeug muss einfach schnell gegessen werden, sonst ist es hin. Gestern hatten wir Erbeeren und Tomaten aus Werder in großen Mengen. Ein Korb Pfifferlinge fürn Appel und n Ei war auch dabei, die wurden gestern abend mit Speck und Zwiebeln in Sahne an Bandnudeln genossen. Geradezu paradiesisch (wir müssen immer nur aufpassen, dass wir auch noch etwas davon abbekommen).
Lach … wer eine Taille hat, um die man ein Fahrradschloß packen kann, der braucht sich nicht wirklich Gedanken um das Gewicht machen, würde ich mal sagen. Wäre das Fahrradschloß nicht mehr ohne Hilfe zu entfernen gewesen, hätten Sie ja auch einfach sagen können „Das gehört so! Das wird der neue Modetrend!“ ;o)
Schönen Sonntag noch Euch allen!
Das mit dem neuen Modetrend ist eine gute Lösung, Liisa, wenn auch vielleicht eine etwas unbequeme (im Stehen und Sitzen geht es ja noch mit dem Teil um die Körpermitte – aber in liegender Position ist es schon recht unbequem ;-) )
Dir auch noch einen schönen Restsonntag. Hier regnet es derzeit lauwarm und es durften ganz phantastisch.
Fahrradschloß um die Taille … Sie kommen auf Ideen ;-)
Das wäre aber im Zweifelsfall auch ein schöner Eintrag geworden. (… und ich bin mir sicher, wenn ich das probiert hätte, dann hätte das Schloss definitiv die Öffnung verweigert).
Obstraupen sind wir hier auch. Gestern Opagedenkminute eingelegt, beim Zwetschgenpflücken. Die Bäume hat er noch selbst gepflanzt und gehegt. Empfehlung: Bühler Zwetschgen. (Rüberschicken kann ich leider keine :-) )
Das mit dem Fahrradschloss umme Taille, Herr Kerozene, habe ich bei einem Dreatlockträger auf so einem BMX-Hopsdings gesehen und da habe ich mir gedacht, was der kann… ;-)
Bühler Zwetschgen hatte der Marktstand hier auch, allerdings waren die noch etwas unreif. Das nächste Mal werde ich in jedem Fall zuschlagen – Pflaumenkuchen und so! :-)